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Tofu Matar – veganes indisches Curry mit Tofu und Erbsen

Ein mildes veganes Curry nach dem Vorbild von Matar Paneer: Tofu und Erbsen in einer würzigen Tomatensauce – einfach und in etwa 40 Minuten fertig.

03.07.2022 • CO₂-Fußabdruck: 1656 g CO₂e
Tofu Matar – veganes indisches Curry mit Tofu und Erbsen

Eigentlich hatte ich geplant, ein Curry mit Tomaten, Paneer und Erbsen (Matar Paneer) zu kochen - aber seit Wochen ist es ein Ding der Unmöglichkeit, Paneer im Supermarkt zu finden. Sei’s drum, Planänderung, Tofu to the rescue. 🤷

Natur-Tofu schmeckt nach sehr wenig, aber wenn man ihn zuvor (idealerweise über Nacht) mariniert gewinnt er etwas an Geschmack. Bei der Marinade kannst du natürlich kreativ werden: Ich finde indische Gewürze und die salzige Note der Soja-Sauce eine gelungene Kombination, aber natürlich kannst du das flexibel anpassen und zum Beispiel Kardamom verwenden. Wenn es ganz schnell gehen muss, kannst du auch Tofu mit Eigengeschmack verwenden - in Läden findest du zum Beispiel oft Räuchertofu oder auch Tofu, der mit zum Beispiel Kurkuma aromatisiert wurde.

Abgesehen von der Vorbereitung für das Einlegen des Tofus ist das Curry eine schnelle Geschichte. Auf den ersten Blick erscheint das Pürieren vielleicht etwas überflüssig, aber es hilft, dass sich die einzelnen Zutaten und Geschmäcker besser verbinden. Insgesamt solltest du bei indischen Currys nicht an den Gewürzen sparen: Wenn du denkst, es ist jetzt genug, dann nimm ruhig noch eine Prise mehr…

Das Rezept basiert lose auf dem Punjabi Matar Paneer von “German Abendbrot”.

Rezept

Zutaten

Vorbereitungszeit: 10 min

Gesamtzeit: 40 min

Portionen: 2

  • • 200 g Tofu
  • • 1 EL Öl
  • • 2 EL Soja-Sauce
  • • 1/2 TL Kurkuma
  • • 1/2 TL Paprika
  • • 1/2 TL Chili-Pulver
  • • 1 Zwiebel
  • • 2 Zehen Knoblauch
  • • 20 g Ingwer
  • • 2+2 EL Öl
  • • 1 TL Cumin / Kreuzkümmel
  • • 300 g Dosen-Tomaten (etwa 3/4 einer Dose)
  • • 1/2 TL Kurkuma
  • • 1 TL Chili-Pulver
  • • 1 TL Koriander
  • • 150 g Erbsen
  • • 1 TL Garam Masala
  • • 2 TL Salz
  • • 5 g Koriander (frisch)
  • • als Beilage: 120 g Reis

Zubereitung

  1. 1
    Das Tofu in Würfel schneiden und mit Öl, Soja-Sauce und Gewürzen in einer Dose mit Deckel marinieren - mindestens 2 Stunden, besser über Nacht.
  2. 2
    Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und jeweils fein würfeln.
  3. 3
    Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen, dann das Cumin zugeben und etwa 1 Minute anbraten lassen.
  4. 4
    Nun auch die Zwiebel-, Knoblauch- und Ingwer-Würfel in den Topf geben und auf mittlerer Hitze anbraten lassen, bis die Zwiebel glasig ist. Dann mit den Dosen-Tomaten ablöschen und kurz einkochen lassen. Die Herdplatte ausschalten und mit einem Pürierstab pürieren.
  5. 5
    Den Reis kochen: Reis waschen und mit der doppelten Menge Wasser sowie etwas Salz für etwa eine Viertelstunde kochen, bis das Wasser aufgesogen ist.
  6. 6
    In einem großen Topf Öl erhitzen und den Kurkuma, das Chili-Pulver und den Koriander darin kurz anbraten. Mit der Tomaten-Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Mischung ablöschen und auf mittlerer Hitze etwas einkochen lassen. Die Erbsen sowie das marinierte Tofu hinzugeben und alles noch einmal für rund 5 Minuten weiter köcheln. Mit Garam Masala und Salz abschmecken.
  7. 7
    Den Koriander waschen und grob schneiden. Reis mit Curry und Koriander servieren.

CO₂-Fußabdruck

CO₂-Fußabdruck (2 Portionen): 1656 g CO₂e

Damit belegt es Platz 29 von 59 Rezepten, die bisher auf dem Blog veröffentlicht wurden, in Bezug auf den geschätzten CO₂-Fußabdruck.

Die geschätzten Emissionen sind damit etwas besser als der Durchschnitt der Rezepte.

Bei den einzelnen Zutaten fällt vor allem der Reis auf: Reis wird typischerweise auf Reis-Terrassen angebaut, die in regelmäßigen Abständen unter Wasser gesetzt werden. Dabei verfaulen Stoffe im Boden, die Methan freisetzen - und leider hat Methan eine relativ starke Auswirkung auf das Klima. Es gibt zwar Versuche, Reis nachhaltiger anzubauen und weniger Methan freizusetzen, aber dies sind tatsächlich vor allem Experimente und betreffen nur einen Bruchteil der Anbaufläche.

Vergleich der Zutaten