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Backkartoffeln mit Feta und Oregano nach Yotam Ottolenghi – mit frischem Beilagensalat

Diese Kartoffeln sind eine fantastische Beilage, aber funktionieren auch als Hauptgericht mit einem frischen Salat.

18.04.2026 • CO₂-Fußabdruck: 1556 g CO₂e
Backkartoffeln mit Feta und Oregano nach Yotam Ottolenghi – mit frischem Beilagensalat

Knusprige Backkartoffeln aus dem Ofen, mit schmelzendem Feta und einer Duftwolke getrockneten Oreganos – so einfach schmeckt mediterraner Sommer, ganz ohne großen Aufwand. Yotam Ottolenghi hat dieses Gericht als Beilage konzipiert, doch zusammen mit einem frischen Salat wird daraus ein alltagstaugliches vegetarisches Hauptgericht.

Für echte Ofenkartoffeln mit ordentlich Röstaromen hilft einer dieser kleinen Tricks: Das Aufrauen der Oberfläche nach dem Kochen. So nehmen die Kartoffeln später das Öl und die Gewürze besser auf – und du bekommst besonders knusprige Ränder, ohne viel Fett zu verwenden.

Wer klimafreundlicher kochen will, nimmt als Alternative einen pflanzlichen “Feta” aus Mandel- oder Sojamilch – die Aromen von Oregano und Knoblauch tragen das Gericht auch auf veganem Weg.

Der Salat sorgt für Frische und einen Temperaturkontrast. Radieschen und Gurke können flexibel durch saisonale Gemüse wie Tomaten oder Paprika ersetzt werden.

Das Rezept stammt aus Yotam Ottolenghis “Simple” (Verlags-Webseite) und ist auch online beim Guardian verfügbar.

Rezept

Zutaten

Vorbereitungszeit: 10 min

Gesamtzeit: 40 min

Portionen: 2

  • • 800 g Bio-Kartoffeln
  • • 40 ml Rapsöl
  • • 1 TL Meersalz
  • • 1/2 TL Paprikapulver
  • • 3 Zehen Knoblauch
  • • 20 ml Olivenöl
  • • 100 g Feta
  • • 1 TL getrockneter Oregano
  • • 100 g Romana-Salat
  • • 75 g Gurke
  • • 40 g Radieschen
  • • 15 g Olivenöl
  • • 10 g Zitronensaft
  • • Salz und Pfeffer, nach Geschmack

Zubereitung

  1. 1
    Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält in etwa 2 cm breite Schnitze schneiden. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Kartoffelschnitze darin 8 Minuten vorgaren. Abgießen und im Sieb kräftig schütteln, damit die Oberflächen leicht aufrauen – das sorgt später für knusprige Kanten.
  2. 2
    Die noch warmen Kartoffeln in einer großen Schüssel mit Rapsöl, Meersalz und Paprikapulver gründlich vermengen, bis alle Stücke gleichmäßig überzogen sind.
  3. 3
    Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Die Kartoffelschnitze in einer einzigen Schicht auf einem Backblech (am besten mit Backpapier) verteilen. Für 40–50 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind; dabei nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  4. 4
    Während die Kartoffeln im Ofen sind, den Salat vorbereiten: Romana-Salat waschen, trocken schütteln und in mundgerechte Stücke schneiden. Radieschen und Gurke in Halbmonde schneiden. Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Gurke und Radieschen direkt im Dressing kurz ziehen lassen; Romana-Salat erst kurz vor dem Servieren untermischen.
  5. 5
    Etwa 5 Minuten vor Ende der Backzeit den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und den Knoblauch darin sanft goldgelb braten, ohne dass er zu dunkel wird.
  6. 6
    Die fertigen Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem warmen Knoblauchöl übergießen. Mit zerkrümeltem Feta und getrocknetem Oregano bestreuen. Zurück in den Ofen geben und 5 Minuten nachziehen lassen, damit der Feta leicht anschmilzt.
  7. 7
    Kartoffeln mit Salat servieren. Am besten heiĂź genieĂźen.

COâ‚‚-FuĂźabdruck

COâ‚‚-FuĂźabdruck (2 Portionen): 1556 g COâ‚‚e

Damit belegt es Platz 26 von 59 Rezepten, die bisher auf dem Blog veröffentlicht wurden, in Bezug auf den geschätzten CO₂-Fußabdruck.

Die geschätzten Emissionen sind damit etwas besser als der Durchschnitt der Rezepte.

Der Unterschied zwischen den Kartoffeln und dem Feta ist besonders deutlich: Die Kartoffeln sind knapp zwei Drittel des Zutatengewichts, aber nur rund 10% der CO2-Bilanz. Der Feta hingegen macht nur 8% der Zutaten aus, während 45% der vom Gericht verursachten Emissionen auf ihn zurückzuführen sind. Der Hauptgrund hierfür ist natürlich die Milchvieh-Haltung, die mit hohen Methan- und CO2-Emissionen einhergeht.

Vergleich der Zutaten