Paneer Korma – Cremiges Paneer-Curry mit Cashew und Kokos

Ein würziges Curry, in dem Paneer in einer Sauce aus Tomaten, Kokosmilch und Cashew badet.

26.02.2026 CO₂-Fußabdruck: 2535 g CO₂e
Paneer Korma – Cremiges Paneer-Curry mit Cashew und Kokos

Sämige Currys wie dieses Paneer Korma sind der Inbegriff von Wohlfühlküche – samtweich auf der Zunge, gewürzt ohne zu überfordern. Paneer Korma stammt aus Nordindien und erinnert mit seiner milden Sauce an Chicken Korma, nur genießen wir hier alles vegetarisch. Mit Cashewkernen und Kokosmilch entsteht eine seidige Basis, die auch an kühleren Tagen satt und zufrieden macht.

Das entscheidende Aroma liefert die zweifache Verwendung der Cashews: Ein Teil wird cremig mit Kokosmilch püriert, der andere als knackiges Topping kurz geröstet. So bekommt das Curry neben samtiger Fülle auch Biss. Achte darauf, den Joghurt erst außerhalb der Hitze einzurühren– so bleibt die Sauce stabil und flockt nicht.

Alternativ kannst du statt Cashews auch geschälte Mandeln verwenden. Und wenn du die CO₂-Bilanz des Gerichts weiter verbessern willst, ersetze einen Teil des Paneers durch Kichererbsen oder festen Tofu.

Paneer Korma serviere ich am liebsten mit duftendem Basmati-Reis; auch Naan oder Fladenbrot passen bestens dazu. Schärfegrad? Würzig, aber nie scharf – damit ist das Curry auch für unterschiedliche Vorlieben am Tisch geeignet.

Die Inspiration stammt von Caro in the Kitchen (das Blog ist leider aktuell nicht erreichbar). Dieses Rezept lässt sich wunderbar variieren und eignet sich für die entspannte Alltagsküche. Mein Tipp: Die Sauce schmeckt auch am nächsten Tag noch aromatischer – falls überhaupt etwas übrigbleibt.

Rezept

Zutaten

Vorbereitungszeit: 10 min

Gesamtzeit: 40 min

Portionen: 2

  • 60 g Cashewkerne
  • 100 ml Kokosmilch
  • 200 g Paneer
  • 2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl), aufgeteilt
  • 120 g Reis (z. B. Basmati) als Beilage
  • 2 Knoblauchzehen
  • 15 g Ingwer
  • 1 mittelgrosse Zwiebel (ca. 150g)
  • 1 Prise gemahlener Zimt
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 Prise gemahlene Kurkuma
  • 1 Prise gemahlener Koriander
  • 1 TL Tomatenmark
  • 200 g Dosentomaten
  • 1/2 TL Salz, plus mehr nach Geschmack
  • 10 ml Zitronensaft
  • 50 g Naturjoghurt

Zubereitung

  1. 1
    Cashewkerne vorbereiten: Die Hälfte der Cashews (30g) in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 15–30 Minuten einweichen, dann abgießen. Die eingeweichten Cashews mit Kokosmilch sehr fein pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
  2. 2
    Paneer vorbereiten: Paneer in 1,5 cm große Würfel schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis mittelhoher Hitze erhitzen. Paneerwürfel 5–7 Minuten rundum goldbraun anbraten. Die restlichen 30g Cashewkerne zugeben und 1–2 Minuten mitrösten, bis sie goldgelb und aromatisch sind. Paneer und Cashews herausnehmen und beiseite stellen.
  3. 3
    Reis kochen: Reis in ein Sieb geben und unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar bleibt. Mit 240ml Wasser und einer Prise Salz aufkochen, dann zugedeckt bei kleiner Hitze 10–12 Minuten garen. Vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
  4. 4
    Curry-Grundsauce zubereiten: Knoblauch, Ingwer und Zwiebel schälen und fein würfeln. Den restlichen 1 EL Öl in derselben Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, Zwiebel 5–7 Minuten glasig und leicht goldbraun anschwitzen. Knoblauch und Ingwer zufügen, 1 Minute mitdünsten. Gewürze und Tomatenmark zugeben, 30–60 Sekunden unter Rühren anrösten, bis es duftet. Mit Dosentomaten ablöschen und alles bei kleiner Hitze 3–5 Minuten köcheln lassen. Den Cashew-Kokos-Mix einrühren und weitere 5–8 Minuten sanft köcheln, bis die Sauce glänzend und sämig ist. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
  5. 5
    Fertigstellen: Pfanne vom Herd nehmen. Joghurt unterrühren (nicht mehr aufkochen, da der Joghurt gerinnen könnte). Paneerwürfel und geröstete Cashewkerne unterheben und 1–2 Minuten in der Restwärme ziehen lassen. Falls die Sauce zu dick ist, esslöffelweise heißes Wasser einrühren.
  6. 6
    Servieren: Paneer Korma mit heißem Reis anrichten, evtl. mit Koriander garnieren.

CO₂-Fußabdruck

CO₂-Fußabdruck (2 Portionen): 2535 g CO₂e

Damit belegt es Platz 48 von 58 Rezepten, die bisher auf dem Blog veröffentlicht wurden, in Bezug auf den geschätzten CO₂-Fußabdruck.

Insgesamt ist es eines der 20% der Rezepte mit den höchsten Klimaauswirkungen - mindestens 80% der Rezepte verursachen weniger Emissionen als dieses Gericht. 😞

Der Paneer ist der Hauptgrund für den hohen CO2-Fußabdruck des Currys: Er macht weniger als ein Viertel des Zutatengewichts, aber mehr als die Hälfte der CO2-Bilanz aus. Die anderen Zutaten haben eine vergleichsweise bessere Bilanz und tragen tendenziell unterdurchschnittlich zur Treibhausgasbilanz des Currys bei.

Vergleich der Zutaten